Bettungs- und Drainagemörtel
Wenn eine Fläche sich nicht bewegen darf, liegt unter dem Stein kein Splitt, sondern Mörtel. Diese Kategorie führt das Material für die gebundene Bauweise: Drainmörtel für das wasserdurchlässige Bett, Haftschlämme als Verbindung zwischen Bett und Stein sowie Verlegemörtel für Bordsteine, Rinnen und Einbauteile.
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Anbieter werdenWas in diese Kategorie gehört
Gebündelt ist alles, was zwischen Tragschicht und Stein eingebaut wird:
- Drainmörtel als Werktrockenmörtel im Sack oder als Bindemittel zum Anmischen mit Edelsplitt, offenporig und wasserdurchlässig.
- Haftschlämme und Haftbrücken, die auf die Steinunterseite oder auf den Beton aufgezogen werden und den kraftschlüssigen Verbund herstellen.
- Verlegemörtel und Betonfertigmischungen für Bordsteinfundamente, Rückenstützen und das Einbetten von Rinnen und Abläufen.
- Ausgleichs- und Sperrmörtel für Höhenanpassungen an Schächten und Anschlüssen.
- Zubehör wie Abstandhalter, Armierungsgewebe und Reinigungsmittel für frische Mörtelreste.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
Die gebundene Bauweise funktioniert nur als System. Drainmörtelbett, Haftschlämme und Fugenmörtel müssen aufeinander abgestimmt sein und im Idealfall aus einer Produktlinie stammen, sonst reißt der Verbund an der schwächsten Stelle. Prüfen Sie vor dem Einkauf drei Punkte. Erstens die Wasserführung: Ein gebundenes Bett muss das Wasser durch die Fuge aufnehmen und über das Gefälle der Betonplatte abführen können, sonst steht es unter der Platte und sprengt die Fläche im Frost. Zweitens die Schichtdicke: Für Terrassenplatten in Drainmörtel sind Mörtelbetten von 3 bis 5 cm üblich, daraus ergibt sich der Verbrauch je Quadratmeter. Drittens das Zeitfenster: Angemischter Mörtel hat eine begrenzte Verarbeitungszeit, die mit steigender Temperatur kürzer wird, und braucht nach dem Einbau regenfreie Stunden.
Typische Einsatzfälle
Terrassen auf einer vorhandenen Betonplatte, Balkone und Dachterrassen mit Abdichtung, großformatige Keramik- und Feinsteinzeugplatten, die im Splittbett kippeln würden, Hofflächen mit Kehrmaschinenreinigung, Natursteinflächen mit hohem Anspruch an das Fugenbild sowie alle Einfassungen, die Schubkräfte aufnehmen: Bordsteinfundamente mit Rückenstütze, Rinnenkörper, Schachtkränze und Anschlüsse an Gebäude.
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Häufige Fragen
Wann brauche ich ein gebundenes Mörtelbett statt Splitt?
Immer dann, wenn die Fläche keine Bewegung verträgt. Das gilt für großformatige und dünne Platten, für Keramik, für Flächen auf einer Betonplatte ohne Versickerung und überall dort, wo ein zementgebundener Fugenmörtel eingesetzt wird. Auf gewachsenem Boden mit Schottertragschicht bleibt das Splittbett die Regelbauweise.
Was macht die Haftschlämme?
Sie verbindet den Drainmörtel mit der Unterseite der Platte. Ohne sie liegt der Stein nur auf dem Mörtel auf und löst sich unter Last oder bei Temperaturwechseln. Die Schlämme wird frisch in frisch aufgezogen, das heißt, die Platte muss verlegt werden, solange beide Schichten noch nicht angezogen haben.
Ist Drainmörtel dasselbe wie Beton?
Nein. Drainmörtel ist absichtlich offenporig, die Zuschläge sind nur an ihren Berührungspunkten verkittet, damit Wasser hindurchläuft. Normaler Beton ist dicht und staut das Wasser unter der Platte. Für die gebundene Bauweise ist die Durchlässigkeit die entscheidende Eigenschaft.
Wie viel Material brauche ich je Quadratmeter?
Das hängt von der Bettdicke ab. Bei einem Bett von 4 cm liegt der Bedarf in der Größenordnung von 70 bis 80 Kilogramm Trockenmörtel je Quadratmeter, die genaue Angabe steht im Datenblatt des Produkts. Rechnen Sie für Ausgleich an Rändern und Anschlüssen einen Zuschlag ein.
Bedarf an Bettungs- und Drainagemörtel?
Lassen Sie sich vormerken. Wir melden uns, sobald Sie Bettungs- und Drainagemörtel auf GaLaBau-Partner anfragen und bestellen können. Anbieter erreichen wir vorher, um Sortiment und Profil gemeinsam anzulegen.
Lieber per E-Mail? info@asphalt-partner.de